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15.04.20
Gemeindenachrichten

Grillieren ohne üblichen Nachgeschmack

Verletzungen durch Verbrennungen sind selten tödlich, aber immer schmerzhaft und manchmal unwiderruflich entstellend. Leider sind es in fast zwei Drittel aller Fälle Kinder, die zu Opfer von Verbrennungsunfällen werden. Nicht selten sind beim Grillplausch mit der Famile, wo die Feuer- und Explosionsgefahr von vielen Hobby-Grillmeister unterschätzt wird. Wer die folgenden Tipps beherzigt, dem sollte jedoch nichts anbrennen, das nicht auf den Herd gehört:

-    Der Grill sollte einen festen Stand auf einer nicht brennbaren Unterlage haben;
-    Grillieren Sie nur im Freien oder in gut gelüftetem Raum;
-    Halten Sie mit dem Grill immer einen Abstand von mindestens einem Meter zu brennbaren Materialien und Gegenständen ein;
-    Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt, besonders nicht wenn Kinder in der Nähe sind;
-    Giessen Sie beim Holzgrill auf gar keinen Fall Anzündflüssigkeit nach. Verwenden Sie zum Entfachen des Feuers am besten sichere Anzündhilfen wie Brennpaste, Würfel oder Holzspäne;


Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen schlucken vieles ….. aber nicht alles!

Was wir in Waschbecken, Klosetts, Bodenabläufen und Einlaufschächten beseitigen, muss durch kilometerlange Kanäle und über Pumpwerke in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) gespült werden. Kanalisation und ARA, die wohl wichtigsten Einrichtungen im Dienste der Hygiene und des Gewässerschutzes, sind für uns zur Selbstverständlichkeit geworden. Sie werden oft gedankenlos missbraucht nach dem Motto „aus den Augen – aus dem Sinn“. So gelangen viele Fest- und Schadstoffe in die Kanalisation, wo sie zum Problem für den Betrieb des Kanalnetzes und der Pumpwerke werden oder gar den Reinigungsprozess in der ARA stören. Die Kosten für Reinigung und Unterhalt der Abwasseranlagen belasten uns alle. Was in der Kanalisation landet und was nicht, entscheidet jede/r selbst. Verpackungen, Textilien, Strümpfe, Wegwerfwindeln, Feuchttücher, Slipeinlagen, Kondome, Wattestäbchen, Zigarettenstummel und Kleintierstreu belasten die Kanalisation und Pumpwerke unnötig. Sie führen in Leitungen mit wenig Gefällen zu Ablagerungen und Verstopfungen. Spätestens in der ARA müssen diese Stoffe wieder mit erheblichem Aufwand aus dem Abwasser entfernt werden. Während starken Regenfällen können solche Feststoffe bei den Entlastungsanlagen in die Gewässer gespült werden. Nur Fäkalien und Toilettenpapiere dürfen im WC entsorgt werden. Alle anderen Feststoffe gehören in die Kehrichtabfuhr. Weitere Feststoffe, welche nicht in die Kanalisation gehören: Speiseöl, Frittieröl, Speisefett, feste Speisereste, Abfall, Laub, Sand, Kies, Mörtelreste, Zementwasser, Altöl, Maschinenöl, Verdünner, Farben, Lacke, Giftstoffe, Chemikalien und Medikamtente. Waschmittel, Reinigungsmittel und Körperpflegemittel enthalten synthetische, waschaktive Substanzen wie Schaumbildner, Phosphatersatz-Stoffe oder Duftstoffe, welche in der ARA nicht vollständig abgebaut werden. Waschmittel tragen also zur Verunreinigung der Gewässer bei und können auch zur Schaumbildung auf den Wasseroberflächen führen. Aus diesem Grund ist mit Waschmitteln sparsam umzugehen, eine Überdosierung bringt keinen Nutzen. Besten Dank für die Einhaltung dieser Weisungen, damit werden Kosten gespart und die Umwelt geschont. 
 

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