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06.07.21
Gemeindenachrichten

Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: 

-    Hippenmeyer Adrian + Nicole, Buchenweg 1, Sanierung Nordhang sowie neue
     Stützmauer, Gebäude Nr. 312, Zone W2, Parzelle Nr. 246.

-    Notter Danielle, Flugplatzstrasse 4, Projektänderung Umgebung zu bewilligtem
     Einfamilienhaus, Gebäude Nr. 620, Dorfzone, Parzelle Nr. 4. 


Kaminfegerkonzession; Aufhebung

Per 1. Januar 2022 werden das Brandschutzgesetz und die Brandschutzverordnung revidiert. Das Monopol der Kaminfeger wird per 01.01.2022 aufgehoben. Das bedeutet, dass künftig keine Konzessionen für Kaminfegertätigkeiten mehr vergeben werden. Die Aufsicht des Gemeinderats über das Kaminfegerwesen entfällt. Aufgehoben werden auch der kantonale Höchsttarif und die kommunale Tarifierung. Die Kaminfeger gestalten ihre Preise selbst. Die Gebäudeeigentümer können ab nächstem Jahr selbst bestimmen, welcher Kaminfeger ihre Anlage reinigen und kontrollieren soll. Es gilt die Eigenverantwortung der Gebäudeeigentümer.


Neobiota-Thematik; Merkblatt

Besonders aktuell ist zur Zeit das „Einjährige Berufkraut“, welches nun an unzähligen Wegrändern und Wiesen angefangen hat zu blühen. Da die Bekämpfung des „Einjährigen Berufkrautes“ relativ aufwendig ist, wird empfohlen, Einzelpflanze möglichst früh konsequent auszureissen. Ein entsprechendes Merkblatt befindet sich auf der Gemeindehomepage (www.buttwil.ch>Downloads>>Merkblätter>Einjähriges Berufskraut). 


Aargauer Zahlen

Die Broschüre „Aargauer Zahlen 2021“ ist erschienen. Die handliche Broschüre liefert in knapper Form Angaben zu Bevölkerung, Schülerinnen und Schülern, Gemeindefinanzen, Bauausgaben, Motorfahrzeuge und vielem mehr. Neben diversen Zeitreihen, die sich ausschliesslich auf den Kanton beziehen, enthält die Broschüre hauptsächlich Tabellen zu den Gemeinden, Bezirken und regionalen Planungsverbänden. Grafik zu ausgewählten Themen ergänzen das Zahlenmaterial. Die Broschüre wird jährlich gemeinsam von Statistik Aargau und der Aargauischen Kantonalbank herausgegeben. Die Publikation kann kostenlos in jeder Geschäftsstelle der Aargauischen Kantonalbank oder auf der Website, www.ag.ch/statistik>AargauerZahlen) bezogen werden.


Ortsbürgerhock; Absage

Die Ortsbürgerkommission hat aufgrund der unsicheren Entwicklung mit dem Coronavirus entschieden, in diesem Jahr den Ortsbürgerhock vom 13. August 2021 abzusagen. Dieser soll nach Möglichkeit im 2022 wieder durchgeführt werden. Die Kommission bittet die Bevölkerung um Kenntnisnahme und dankt fürs Verständnis. 

Evaluation duale Polizeiorganisation 2021


Der Kanton Aargau verfügt über eine duale Polizeiorganisation. Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien sind gemeinsam für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe von Kanton und Gemeinden. Die Regionalpolizeien gewährleisten die lokale Sicherheit. Die Kantonspolizei ist für alle weiteren Polizeiaufgaben zuständig. Die duale Polizeiorganisation in der heutigen Form besteht seit dem 1. Januar 2007 und wurde in den Jahren 2011 und 2012 erstmals evaluiert. In der Folge wurden einige Anpassungen an der Aufgabenteilung zwischen Regionalpolizeien und Kantonspolizei vorgenommen. Damals stellte der Regierungsrat zudem eine weitere Evaluation zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht. Der entsprechende Evaluationsbericht liegt nun vor. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres beauftragte im Dezember 2019 die Forschungsinstitute Ecoplan und Demoscope mit der Durchführung der Evaluation inklusive einer Bevölkerungsbefragung. Ein paritätisch zusammengesetztes Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern von Kanton und Gemeinden setzte als Hauptziel fest, namentlich aussagekräftige Erkenntnisse und Entscheidungsgrundlagen zur Effizienz und Effektivität der dualen Polizeiorganisation für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit zu erhalten. Die Evaluation der dualen Polizeiorganisation hat ergeben, dass der Kanton Aargau über eine gute und effiziente Polizeiorganisation verfügt. Dank des dichten Patrouillennetzes sind die Einsatzkräfte im Notfall rasch am Einsatzort. Die hohe sichtbare Präsenz wirkt präventiv und steigert das subjektive Sicherheitsempfinden. Zudem verfügt die duale Polizeiorganisation über eine hohe Akzeptanz bei den Gemeinden und in der Bevölkerung. Ebenfalls ist die Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den Regionalpolizeien klar geregelt. Aufgrund des im Polizeidekret präzisierten Aufgabenkatalogs der Regionalpolizeien sowie etablierten Praktiken gibt es heute keine Unklarheiten oder Lücken in der Zuordnung der Aufgaben mehr. Gleichwohl ist es aus Sicht der Evaluatorinnen sinnvoll, die Aufgabenteilung in einigen Punkten zu überdenken. Potential wird bei der Zusammenarbeit zwischen Kantons- und Regionalpolizeien gesehen. Bedingt durch die 15 verschiedenen Regionalpolizeien ist der Koordinationsaufwand für die Kantonspolizei hoch. Die allgemeine Sicherheit in der jeweiligen Aargauer Wohngemeinde wird von nahezu der gesamten Wohnbevölkerung als hoch bzw. eher hoch eingeschätzt. Die Bevölkerung fühlt sich sehr sicher, wie die repräsentative Befragung der Aargauer Bevölkerung ergeben hat. 90 Prozent der Befragten schätzen die Sicherheit in ihrer Gemeinde als hoch oder eher hoch ein. Gute Noten erhält die Polizei auch für ihre Arbeit. Auf einer Skala von 1 bis 10 erhält sie von der Aargauer Bevölkerung 7,7 Punkte. Für die Weiterentwicklung der Polizeiorganisation des Kantons Aargau werden zwei mögliche Szenarien verfolgt. Geprüft werden sollen a) die Beibehaltung des dualen Systems mit Optimierungen und b) ein Wechsel zur Einheitspolizei. Der Regierungsrat hat das Departement Volkswirtschaft und Inneres beauftragt, die beiden Szenarien unter Einbezug der Regionalpolizeien in Form von Grobkonzepten zu verschiedenen Teilaspekten der Polizeiarbeit ergebnisoffen zu prüfen. In einem weiteren Schritt wird der Regierungsrat gestützt auf die Grobkonzepte die Eckwerte für einen Planungsbericht zuhanden des Grossen Rats festlegen. Im Planungsbericht soll zusätzlich zur Stossrichtung für die künftige Polizeiorganisation auch der allfällige Weiterentwicklungsbedarf für den polizeilichen Personalbestand aufgezeigt werden. Die Anhörung zum Planungsbericht soll 2022 durchgeführt werden. Anschliessend wird der Grosse Rat den Planungsbericht beraten und das weitere Vorgehen festlegen

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